Ruby on Rails-Outsourcing am Standort Lviv

Lviv (früher auch als Lemberg bekannt), die größte Stadt der Westukraine und eines der kulturellen Zentren der Ukraine, ist nur ca. 80km von der EU-Grenze entfernt und hat sich in den letzten Jahren als dynamischer IT-Standort fest etabliert: Als Heimat von tausenden von Softwareentwicklern und des Hauptstandorts von SoftServe – mit mehr als 4.000 Angestellten einer der größten IT-Dienstleister der Ukraine – ist Lviv mittlerweile unter den Topadressen von Unternehmen, die nach zuverlässigen Partnern für Softwareentwicklung suchen.

Vier Vorteile stellen Lviv dabei besonders heraus:

Ein großer Talentpool von talentierten Softwareentwicklern

Mehr als 15.000 Softwareentwicklerinnen und -entwickler leben in Lviv und jedes Jahr kommen unzählige weitere Uniabsolventen und Entwickler aus anderen Städten der Ukraine hinzu. Mit dieser großen Anzahl wird es leicht, Entwickler für nahezu jede Technologie und Fähigkeit zu finden.

Hervorragende Erreichbarkeit

Direktflüge von Berlin, München, Dortmund und Wien bringen Lviv auf zwei Stunden heran, und selbstverständlich können EU-Bürger ohne Visum in die Ukraine einreisen.

Günstige Zeitzone

Mit gerade einmal einer Stunde Zeitunterschied zu Deutschland können sich Entwickler in Lviv ohne Probleme an deutsche Bürozeiten anpassen und parallel zu Entwicklern dort arbeiten – oder mit einer Stunde Vorsprung bereits dann Ergebnisse und Rückmeldung liefern, wenn die Arbeit in Deutschland beginnt.

Große kulturelle Nähe

Die große kulturelle Nähe zur EU und die vorhandene Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit europäischen und amerikanischen Kunden erleichtern die Integration von Entwicklern aus Lviv, sodass viele Hürden, die in der Zusammenarbeit mit Entwicklern an weit entfernten Standorten auftreten, in Lviv kein Thema mehr sind.

 

Als „Dornröschen des Ostens“ (SPIEGEL Online) und junge Universitätsstadt ist Lviv auch dann einen Besuch wert, wenn es nicht um Softwareentwicklung geht – umso schöner also, wenn sich bei einem Besuch beides verbindet.

Ruby on Rails-Outsourcing mit Erfolg: Die 5 besten Ratschläge unserer Kunden

Ich fahre häufig geschäftlich nach Berlin und finde mich meist in Gesprächen zu einem kontrovers diskutierten Thema wieder: Outsourcing. Wenn ich es bedenke, kann ich mich an keine Reise nach Berlin erinnern, bei der mir von Gründerinnen und Gründern keine skeptischen Fragen zum Thema Outsourcing von Softwareentwicklung gestellt wurden – oder schlimmer, Horrorgeschichten von den schlechten Erfahrungen ihrer Freunde und Kollegen zugetragen wurden.

Als jemand, der die Vorteile von smartem Outsourcing täglich bei unseren Kunden sieht, überrascht mich diese Skepsis, da ich weiß, wieviele deutsche Unternehmen erfolgreich mit Outsourcing arbeiten – anders als viele denken ist es nämlich  kein amerikanisches Phänomen, sondern wichtiger Bestandteil der Arbeit fast aller großen Vorzeigeunternehmen, aber auch von unzähligen kleinen und mittleren Unternehmen, gerade in Berlin. Continue reading Ruby on Rails-Outsourcing mit Erfolg: Die 5 besten Ratschläge unserer Kunden

FAQs zum Outsourcing von Softwareentwicklung

Ist Outsourcing für jedes Unternehmen geeignet?

Nein – Outsourcing ist kein Allheilmittel und wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht für jedes Unternehmen geeignet sein. Sofern jedoch einige Voraussetzungen erfüllt sind, bietet Outsourcing echte Vorteile:

  • Entwicklung eines „minimum viable product“ (MVP) für ein Startup, das ganz am Anfang steht
  • Arbeit an Nebenprojekten von kleinen und mittelständischen Unternehmen
  • Übernahme von kompletten Programmierarbeiten für Digitalagenturen
  • Übernahme von kompletten Programmierarbeiten für die IT-Abteilungen von großen Unternehmen
  • Übernahme von kompletten Programmierarbeiten für etablierte Startups mit eigenem Entwicklerteam

Wie reagieren Investoren auf das Outsourcing von Softwareentwicklung?

Nach unserer Erfahrung haben Venture Capitalists (VCs) zwei Dinge im Blick: Die Frage, inwieweit das Unternehmen technische Expertise aufbaut und behält (zum Beispiel über einen festen und internen CTO) und ob sämtlicher verwendeter Code dem Unternehmen gehört (im Zweifel kann hier ein Anwalt beraten).

Über Outsourcing von Softwareentwicklung wird manchmal gesagt, es sei wie das Einstellen eines Babysitters für das eigene Kind – wäre es da nicht besser, man erzieht sein Kind selbst und überlässt diese wichtige Aufgabe nicht anderen Menschen? An vielen Stellen ist dies ohne Zweifel wahr. Macht es einen zu einem schlechteren Elternteil, wenn man dennoch auf Babysitter zurückgreift? Eher nicht.

In einer idealen Welt mag es erstrebenswert sein, die gesamte Softwareentwicklung intern zu tragen, aber oft genug ist genau das nicht möglich oder wirtschaftlich, und dies überzeugt bei richtiger Planung auch VCs. Für eine detaillierte Betrachtung empfehle ich einen Beitrag auf der Frage-Antwort-Plattform Quora.

Warum greifen Startups und Unternehmen auf Outsourcing zurück?

Der häufigste Grund ist sicherlich der Wunsch nach Kostensenkung.

Es gibt aber weitere wichtige Vorteile für Startups mit einer gewissen Größe: für manche ist der Zugriff auf einen deutlich größeren Talentpool und das flexible Vergrößern des Entwicklerteams im Bedarfsfall von großem Wert; andere Unternehmen überbrücken so Anlaufphasen, in denen sie keine Zeit mit langwierigen Einstellungsprozessen vergeuden möchten, nur um am Ende doch keine geeigneten Kandidaten zu finden, und vermeiden so viele Kopfschmerzen und Unwägbarkeiten.

Für Startups, die noch ganz am Anfang ihres Weges stehen, ist es zuweilen auch die einzige, aber keinesfalls schlechte Möglichkeit, um die technologische Grundlage für ihr Angebot oder Produkt zu schaffen.

Wie hoch sind die möglichen Einsparungen?

Die Höhe der Kostensenkung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter:

  • ob Entwickler vor Ort angestellt werden oder komplett bei Dienstleistern an deren Standort arbeiten
  • die Höhe der Entwicklergehälter (ein Unternehmen in München wird mehr einsparen als ein vergleichbares in Berlin)
  • die Dauer der Beschäftigung – im Normalfall gilt: je länger die Beauftragung, umso niedriger die Stundensätze des Dienstleisters
  • dem Abrechnungsmodell (das feste Buchen eines oder mehrere Entwickler bringt in der Regel die größten Vorteile, während Festpreis-Pakete durch die damit verbundene Kostenschätzung teurer ausfallen)

In den meisten Fällen bleibt am Ende eine Kostenersparnis von 40-70%, wenn man Kosten für Urlaubstage, Versicherung, Ausfall durch Krankheit, Kosten des Recruiting sowie Verwaltungsaufwand berücksichtigt.

Was, wenn der Outsourcing-Dienstleister meine Idee stiehlt?

Ganz auszuschließen ist dieser Fall sicherlich nicht, aber es sollte keine große Sorge sein. Erstens sind Gründungsideen in den wenigsten Fällen einzigartig. Normalerweise arbeiten bereits andere Wettbewerber an ähnlichen Konzepten und der Vorsprung im Wettbewerb entsteht erst durch höhere Geschwindigkeit, niedrigere Kosten und ähnliche Faktoren. Zweitens ist allein der Start mit einer neuen Idee mit hohem Aufwand verbunden, und er erfordert weit mehr als Kompetenz in der Softwareentwicklung – ohne Markt- und Produktkenntnis, Netzwerk, Vertriebsstärke und Vision wird es nicht gehen, und während ein Outsourcing-Dienstleister zweifellos gut in der Softwareentwicklung sein wird, werden ihm diese anderen Faktoren fehlen.

Das heißt nicht, dass es nicht doch ratsam ist, Vorkehrungen zu treffen. Als Minimum sollte ein NDA (Vertraulichkeitsvereinbarung) in keinem Projekt fehlen und nur vertrauenswürdige Unternehmen in Betracht gezogen werden, die mit verschiedenen Kunden arbeiten und einen Ruf zu verlieren haben.

Sollte ich über kulturelle Unterschiede besorgt sein?

In der Tat können kulturelle Unterschiede die Produktivität eines Outsourcing-Dienstleisters negativ beeinflussen. Um die Auswirkungen zu minimieren, kann es helfen, sich an einige Punkte zu halten: Teams, die in einer vergleichbaren Kultur arbeiten, tun sich meist deutlich leichter in der Zusammenarbeit (so ist aus deutscher Sicht Osteuropa das beste Ziel für Outsourcing); Interviews mit den Entwicklern sollten unbedingt vor der Entscheidung für oder gegen einen Anbieter durchgeführt werden; in jedem Fall sollte der Vertrag die Option zum Tausch eines Entwicklers enthalten, für den Fall, dass der kulturelle Unterschied doch zu groß bleibt; und nicht zuletzt sollten Referenzen von Kunden des Dienstleisters eingeholt werden.

Ist Outsourcing nur für große Unternehmen geeignet?

Nein. Kleine Unternehmen und Startups sowie Gründerinnen und Gründer, die Unterstützung beim Entwicklen ihres „minimum viable product“ (MVP) benötigen, profitieren genauso von Outsourcing, solange sie ihren Partner sorgfältig auswählen. Abgesehen von den bereits genannten Punkten sollte der Dienstleister groß genug sein, um einen ausreichend guten Service bieten zu können, und gleichzeitig klein genug, um den Kunden ernst genug zu nehmen (- große Dienstleister sind daher in den seltensten Fällen gute Partner für Startups am Anfang ihres Weges).

Sind Entwickler an Outsourcing-Standorten schlechter qualifiziert als Entwickler in Deutschland?

Hier gilt es Äpfel mit Äpfeln zu vergleichen: Top-Entwickler in der Ukraine, Polen oder Bulgarien stehen denen in Deutschland in nichts nach.

Damit haben wir uns um einige der häufigsten Fragen rund um Outsourcing von Softwareentwicklung gekümmert. Gerne stehen wir für weitere Fragen und den Erfahrungsaustausch bereit, entweder über die Kommentare unter diesem Beitrag oder per Email.